Ich bin ein Kühlschrank, wenn ich die Augen zu sind, geht das Licht aus
Satzvorgabe von Monimon
Er musste die Augen offen behalten. Er durfte unter gar keinen Umständen die Augen schließen, das wäre lebensgefährlich. Er musste die Augen offen behalten. Ich bin ein Kühlschrank, wenn ich die Augen zu sind, geht das Licht aus. Und das durfte unter keinen Umständen passieren. Immer wenn es dunkel wurde, fingen sie an zu rebellieren. Die dummen Lebensmittel wussten sie denn nicht, dass sie ohne ihn nur abgehalfterte Figuren wären, die nur sehr wenige Tage überleben würden. Ich erhalte sie am Leben, ich bin der Monarch. Ich habe doch keine Angst vor so Winzlingen, die ihr eigenes Leben nicht länger als ein paar Tage bewahren können.
Aber der große Joghurt ruft alle zur Revolution aus. Er ist auch schon sehr lange hier, wirkt auch nicht mehr frisch, eher schon sehr grumpelig. Ob sein Verfallsdatum nicht schon längst überschritten ist? Aber er lässt sich davon nicht stören, im Gegenteil als mit Kühlschranks ältester Insasse wird er von den anderen als hohes Tier angesehen und sie hören auf ihn. Er will Revolution, um Demokratie und Mitbestimmung zu bekommen, das ich nicht lache. Ohne mich würdet ihr nicht existieren, ich bin der Monarch.
Aber alle meine Untertanen haben sich gegen mich verschworen … Sie waren nur ruhig, wenn das Licht an war, dann taten sie als könne kein Wässerchen sie trüben. Sobald das Licht ausgeht herrscht Kriegszustand. Ich umfasse euch alle, ich bin der Monarch. Ihr könnt mich nicht besiegen.
Nein, nein, bitte, mach die Tür nicht zu. Lass sie doch ein kleines Stückchen auf. Ja? Bitte!!
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