Denn die Zukunft greift nach uns
Satzvorgabe: Sandra
Und wir schauen voran in die Vergangenheit, denn alles ist eins und am Ende ist alles gleich. Ob wir gestern oder heute weilen. In Vergangenheit und Gegenwart. Denn die Zukunft greift nach uns, möchte von uns Besitz ergreifen, uns in Besitz nehmen, uns zu sich ziehen, neu formen und uns zu neuen Menschen machen, so dass am Ende nichts von uns über bleibt. Wir entwickeln uns weiter, immer weiter und versuchen dennoch unsere Augen vor der Zukunft zu verschließen.
Denn die Zukunft greift nach uns, genau wie die Vergangenheit und jede Zeit ist Gegenwart. Denn die Vergangenheit greift nach uns, möchte uns in den Bann ziehen und unseren Blick für das jetzige Leben verschließen, möchte dass wir stehen bleiben, in der Vergangenheit leben und ewig verweilen, erinnern und bedauern. Denn alle Zeit ist Gegenwart und wir leben ewig im Jetzt und gestern und morgen, in allen Zeiten zugleich und lassen uns zerreißen, weil wir den Blick für das wesentliche verloren haben.
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