Literatur - Textbeispiele
Jedes deiner Worte ...
Jedes deiner Worte ist wie Milch auf meiner Haut, du bist von der Sorte Mensch, der ich blind vertrau.
In dieser Stadt, genau in dieser Stadt, in der man meinen Namen nicht einmal kennen würde, wenn ich ihn groß, ja richtig riesig, an die Häuserfront sprayen würde, da sah ich dich und wusste sofort, dass du und ich, ja das sollte was werden, doch du hastest und läufst, bevor mein Blick dich gar treffen konnte.
Großstadtmenschentum
Menschtum
Großrauschkindheitsträume auf minimaler Konstruktionsbasis des menschlichen Gehirns.
Und es kreist leise, stark und laut eine Melodie durch deinen Kopf- La la Langeweile la la Langeweile und manchmal macht sie es den ganzen Tag.
Ich verstehe nicht, wie die Menschen Langeweile haben können, bei all den wunderbaren Sachen, die es hier zu entdecken gäbe, all die wunderlichen Dinge, die um uns herum wirbeln.
Der Wind zerzaust gar ungefragt dein Haar. Während du dich noch darüber aufregst, entdecke ich eine verwegene Seite an dir. Du regst dich über diese Bahnfahrt auf, früher ritt man, das hat viel länger gebraucht. Heute gibt es ja Autos, dann gäbe es diesen Text aber auch nicht.
Wenn ich des nachts durch die Straßen gehe, ein laues Gefühl von Unbehagenheit in mir herauf kriecht, genieße ich die Stille, den Moment des allein seins, der Ruhe, suche den Mond und freue mich, wenn er scheint und merke dann, das es schön ist, die Stille Freude, die einen befällt, die du scheinbar verlernt hast zu spüren.
Großstadtmenschentum
Der Kreislauf der läuft und läuft und läuft.
Laufe mit oder bleibe stehen, im Kreis kommst du immer oder nie ans Ziel.
Poesie die keine Worte mehr kennt.
In diesem Moment merkte ich, ich bin nicht besser als die Menschen über die ich schrieb. Kalt, Blind und alleine …
Gedicht 1
Wie ein Windhauch
leiser Trauer
vom Sein zerpflückt
vom Nichts zerschunden
Wie ein Windhauch
leiser Freude
von Liebe durchtränkt
in Hass geboren
Zweieinsamkeit
1.
Niemand heilte die Wunden unserer Zweisamkeit,
die sich ganz langsam eingeschlichen haben,
Wir zerbrechen ohne einen Ton von uns zugeben,
ganz leise, ungehört, unbeachtet
sind wir nicht mehr die die wir Vorgaben zu sein
2.
Werden wir wahr oder schein?
Werden wir sein oder vergehen?
Ende oder Anfang?
Der Anfang beginnt mit dem Ende.
Wir vergehen, merken nicht,
dass wir aus Lug und Trug bestehen.
Das wir zusammen eine Lüge sind,
die aus zwei Nichtigkeiten etwas erschaffen,
das krank ist – nicht existent - kaputt
3.
Es ist lachhaft.
Diese Welt ist lachhaft.
Es gibt keine Ernsthaftigkeit.
die ganze Welt ist ein einziges Irrenhaus,
damit wird jede Handlung irrelevant
und in ihrer Ernsthaftigkeit zur Komik
Nimmerland
Gegenstand ins Nimmerland.
Fühlen, leben und erleben.
Die Welt durch neue Augen fühlen.
Die Welt durch unschuldige Haut sehen.
Wir existieren in einer neuen Dimension.
Grau und kalt erstreckt sich die Welt vor uns, voller Hochhäuser und verdreckter Hinterhöfen und wir führen eine Explosion voll Farbenreichtum ein. Den Grau kann niemals glücklich sein.
Wir suchen das Leben – marschieren hinfort.
Und bleiben nicht stehen, sondern rennen hinweg … Und begrüßen uns wieder im Nimmerland.
Noch mehr zum Lesen findet sich unter Blog:träume
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Eure Sunny
Glaskastentraum
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